Früh aufgestanden, hieß es erstmal Wäsche abhängen und die
noch nicht ganz trocken gewordenen Sachen noch mal in den Trockner geschmissen,
den findet man hier normaler Weise auf jedem Campingplatz.
Unsere Route führte uns dann nach Kalbarri, einem Ferienort,
der gleich an den Kalbarri Nationalpark grenzt.
Der Weg führt vorbei an der Hutt Lagoon. Einem rosanem See, der durch eine Alge verfärbt wird.
Hier wird der Farbstoff Beta Carotin von BASF abgebaut.
Hier wird der Farbstoff Beta Carotin von BASF abgebaut.
Ein wirklich eindrucksvolles Farbenspiel und die kleinen
glitzernden Salzkristalle verstärken diese Wirkung noch.
Weiter nach Kalbarri. Durch die vielen Hefte, die man in den
Touristen Informationen bekommt (die es in fast jedem Ort gibt), hatten wir
auch einen Überblick über die Campingmöglichkeiten und uns schon einen Caravan
Park ausgesucht.
Wir hatten vor erstmal einzuchecken und dann den
Nationalpark anzuschauen. Schon bei der Einfahrt waren wir gleich ganz begeistert von dem Örtchen,
weil man schon bei der Reinfahrt einen tollen Blick auf die türkisene
Flussmündung vom Murchison River hatte. Unser Caravanpark lag auch an eben
dieser und wir haben einen Platz mit Meerblick bekommen.
Wir fuhren gleich wieder los und schauten uns erst alle Punkte des Parkes an der Küste an. Sehr schöne Klippen mit tollen Farben. Jeder Punkt hatte seinen ganz eigenen Charme. Wir stiegen an einer Stelle durch eine kleine Schlucht an den Strand hinunter, der von mächtigen Wellen fast verschluckt wurde.
Wir fuhren gleich wieder los und schauten uns erst alle Punkte des Parkes an der Küste an. Sehr schöne Klippen mit tollen Farben. Jeder Punkt hatte seinen ganz eigenen Charme. Wir stiegen an einer Stelle durch eine kleine Schlucht an den Strand hinunter, der von mächtigen Wellen fast verschluckt wurde.
Mudcake für die Pause ;)
An einem weiteren Aussichtspunkt konnten wir auf Strände und
Klippen schauen. Die Aussichtspunkte sind meistens so gut erschlossen, dass
selbst Rollstuhlfahrer diese sehr gut erreichen können. Ich finde, dass macht
das Land sympathisch.
Am Nachmittag wollten wir dann eigentlich die Loop Wanderung
machen. Eine 8km lange Wanderung an einer Schlucht entlang, die dann auch in
diese absteigt.
Wir schauten uns im Landteil des Parks aber erst ein paar
Aussichtspunkte an.
Dann gings zum Walk, an dem erstmal das Natural Window liegt. Durch dieses hat man einen schönen Blick auf den Fluss.
Dann gings zum Walk, an dem erstmal das Natural Window liegt. Durch dieses hat man einen schönen Blick auf den Fluss.
Nein keine Reifenspur, eine der ältesten Fussspuren der Erde.
Mittlerweile war es 16 Uhr und immer noch verdammt heiß. Wir
liefen also los und sahen dann ein Schild, dass man 3-5 Stunden Zeit einplanen
soll. Oje, dass würden wir also nicht vor dem dunkel werden schaffen. Die
Hitze, viel zu wenig mitgenommenes Wasser und die Müdigkeit vom Tag ließen uns
dann nach nur einem Kilometer umkehren. Trotzdem durchgeschwitzt bis auf die
Haut. Schade sah nach einer netten Runde aus, aber vielleicht nicht bei 35C.
Auf dem Weg zur Hauptstraße kam uns ein kleiner Kombi mit
Backpackern entgegen, die uns mit einer komischen Handbewegung grüßten (man
grüßt sich untereinander eigentlich immer beim Vorbeifahren, wie gewunken wird,
ist immer unterschiedlich und manche lassen es ganz sein).
Er wedelte jedenfalls mit dem Arm und als wir ein paar 100m
weiter gefahren waren wussten wir auch wieso. Eine Schlange stand in
Drohstellung auf der Straße und als wir mit dem Auto vorbeifuhren, wurde dieses
gleich als Feind erkannt und angegriffen. Da musste ich natürlich raus zum Fotos
machen, aber mit gehörigem Respektsabstand. Was für eine Schlange das genau
war, wissen wir nicht (vielleicht mag ja einer von Euch googlen ;) ).Am Camper angekommen beschlossen wir dann wenigstens noch mal das hiesige BBQ zu testen. Als wir anfingen war es blitzeblank. Tino grillte Bio Rindfleisch aus Australien und für mich gabs Vegetarische Würstchen, die man in dem BBQ-verrückten Land in jedme kleinen Supermarkt findet.
Ein australisches BBQ ist einfach eine Metallplatte mit
Gasheizer drunter. Richtig sauber bekamen wir es mit dem immer dranhängenden
Kratzer leider nicht und nach uns grillten dann auch gleich unsere
australischen Nachbarn. War wieder ein sehr schönes Essen erst im Sonnenuntergang und dann unterm Sternenhimmel.
Das Highlight des Caravanparks waren allerdings die
Sanitärenanlagen. Toilette, Dusche und Waschbecken waren gleich wie im eigenen
Badezimmer verbunden. Eine sehr coole Sache.








































Einmalige Bilder! Ich bin völlig fasziniert.
AntwortenLöschenMehr davon! ;o)
Liebe Grüße
Ja ich komm irgendwie gar nicht richtig hinterher, aber wenn gerade etwas Freilauf ist, schreibe ich gerne. Kann immer nur oberflächig die Fotos sichten, weil wir Abends meistens nicht so lange aushalten und früh gerne das erste Licht mitnehmen. Auch weil die Fliegen in manchen Gebieten barbarisch sind, was ich noch berichten werde.
AntwortenLöschenLiebe Grüße in die Heimat!