Anschließend ging es noch mal in die restliche Shoppingwelt.
Broome ist als Perlensucherstadt gewachsen und bekannt. Also gibt es natürlich
auch ein kleines Museum, in dem man etwas über die Geschichte lernen kann. Zwei
ehemalige Perlenboote stehen da im Vorgarten. Das ganze grenzt natürlich an
einen Shop an in dem man die Perlen auch kaufen kann (ausgeschildert waren
einige mit über 3000$). Schon ganz interessant alles. Chinatown war dann wenig
China und noch weniger Town, aber an sich hat mir Broome von den ganzen
Städtchen bis jetzt am besten gefallen.
Wir erkundigten uns im Visitor Center noch mal nach den
Zugänglichkeiten zu den nächsten Parks und wurden nur lächelnd mitleidig
angeschaut, als man uns mitteilte, dass alle angestrebten nächsten Parks wegen
der Regenzeit nicht auf seien. Na toll.
Dafür wollten wir dann noch in die Roebuck Bay zum
Vogelbeobachten. Die Straße war auch geöffnet und wir sahen schon nach einigen
Kilometern, dass das nicht heißt, dass man nicht durchs Wasser muss.
Die ersten Durchquerungen waren etwas Nervenkitzel aber
nicht weiter schlimm.
Um so weiter wir zur Vogelwarte kamen, desto schlimmer wurde
es. Irgendwann tauchte der ganze Bullenfänger ins Wasser ab und die gesamte
Schnauze tauchte rotschlammig wieder auf. Wir guckten uns nicht schlecht an,
denn durch die roten Pfützen sah man natürlich nichts.
Die erste Bucht erreichten wir, aber vor der Vogelwarte war
das Durchkommen dann nicht mehr abzusehen.
Also drehten wir um. Bei der Rückfahrt habe ich zum Teil gefilmt, aber bei der schlimmen Durchfahrt haben es meine Nerven nicht ausgehalten und ich hab die Kamera runtergenommen, was gleich nen riesen Rüffler von Tino gab. Dabei lief jede Durchfahrt so ab: Tino fährt ans Wasser, bleibt stehen, guckt mich mit großen Augen an, „Wo lang?“, „keine Ahnung, vielleicht da, fahr doch, wo du meinst“, „ich brauch da Unterstützung“, also Hosenschisser auf beiden Plätzen J
Also drehten wir um. Bei der Rückfahrt habe ich zum Teil gefilmt, aber bei der schlimmen Durchfahrt haben es meine Nerven nicht ausgehalten und ich hab die Kamera runtergenommen, was gleich nen riesen Rüffler von Tino gab. Dabei lief jede Durchfahrt so ab: Tino fährt ans Wasser, bleibt stehen, guckt mich mit großen Augen an, „Wo lang?“, „keine Ahnung, vielleicht da, fahr doch, wo du meinst“, „ich brauch da Unterstützung“, also Hosenschisser auf beiden Plätzen J
Uns kamen einige Jeeps aus beiden Richtungen entgegen, es
geht also. Aber das waren auch alles Privatwagen und wir wollten unseren noch
heil abgeben. Nach den Durchfahrten war der Motor zumindest rot…
Also gings weiter nach Derby. Ein Ort, der laut meinem
Reiseführer außer den farbenfrohen Sonnenuntergängen und der ausgeprägten
Gezeit (11m) nichts zu bieten hat.
Halt doch vor Derby steht der Gefängnis-Baum. Ein Baum der Gattung Boab, die hier immer häufiger rumstehen und die lustigsten Formen haben. Dieser Baum hat eine eher schlimme Geschichte, weil in ihm Aborigines von den Einwanderern festgehalten wurden, um sie dann zum Beispiel zum Perlenfischen zu zwingen.
Achso fast hätte ich die längste Kuhtränke der südlichen Hemisphäre (kein Scherz so wird sie beworben) vergessen.
Halt doch vor Derby steht der Gefängnis-Baum. Ein Baum der Gattung Boab, die hier immer häufiger rumstehen und die lustigsten Formen haben. Dieser Baum hat eine eher schlimme Geschichte, weil in ihm Aborigines von den Einwanderern festgehalten wurden, um sie dann zum Beispiel zum Perlenfischen zu zwingen.
Achso fast hätte ich die längste Kuhtränke der südlichen Hemisphäre (kein Scherz so wird sie beworben) vergessen.
Wir fuhren auf einen Campingplatz und sahen und hörten das
Gewitter schon kommen. Trotzdem ging es zur Jetty (über die man bis 17Uhr auch
mit dem Auto fahren kann) und schauten
uns den wirklich farbenprächtigen Sonnenuntergang auf der einen und das nahende
Unwetter auf der anderen Seite an. Die alte Jetty brachte da noch viel
Atmosphäre mit rein.



















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