Mittwoch, 14. März 2012

Wie backe ich Pinnacles


Am nächsten Morgen hatten wir entische Gesellschaft beim Frühstücken. Wir haben nichts gefüttert, aber die beiden blieben erwartungsvoll in unserer Nähe.

(weitere Fotos folgen, das Internet und der Laptop wollen nicht so wie ich...)

Wir sollten zwischen 8-12 Uhr beim Vermieter eintrudeln und hatten damit noch Zeit für einige „Scenic Routen“. Kurz nach 12 Uhr waren wir dann in Perth angekommen und die Einfahrt in die Stadt über den Highway, war mit der immer näher kommenden Skyline schon beeindruckend.
Beim Vermieter musste ich dann gar nicht viel sagen, es wurde auch nicht viel gefragt, nur was kaputt sei und dass es etwas dauern kann, weil gerade Mittagspause ist.
Unser Auto wurde weggefahren und wir konnten auf nem Sofa in den gut klimatisierten Räumen noch im Internetsurfen.
Dabei haben wir dann mal den Routenplaner bemüht, um Euch unsere Route etwas näher zu bringen.

Die ersten 2300km waren geschafft und wir haben schon soooo viel gesehen und das in noch nicht einmal einer Woche.
Eine halbe Stunde später war das Auto fertig und wir durften einfach wieder losfahren. Kein Schadensbericht, keine Diskussionen und erstmal auch keinerlei Bezahlung. Ob da am Ende noch was kommt, wissen wir nicht, aber das war ja wirklich mal unkompliziert.
Das neue Dachfenster blitzte uns entgegen und wir gingen noch mal Tanken (unser Auto hat zwei 80l Tanks, wobei einer ca. 600km ausreicht). Ein Liter Diesel kostet in der Perth Gegend von 1,49 (wenn man bei Woolworth einkaufen war) bis 1,60$ also ca. 1,20€.
Wir schauten dann kurz in den Yanchep Nationalpark, der aber wie der Reiseführer schon ankündigte eher etwas von einem Park hat und der See war zudem fast gänzlich ausgetrocknet, also nichts mit Ruderboot fahren.
Wir störten dann nur ein paar Städter beim BBQ und fuhren weiter Richtung Cervantes und zum Nambug Nationalpark. Wir beschlossen erstmal beim Campingplatz einzuchecken, weil es nur einen gab, der in der Nähe des Nationalparkes liegt. Aber wir sind gerade in der Nebensaison da und so haben wir ein nettes ruhiges Plätzchen in der Nähe der Toiletten bekommen.
Also nur kurz inspiziert und dann ging es zurück in den Nationalpark. Hier findet man eine der Hauptattraktionen der Westküste: die Pinnacles. Quasi eingesteinte Baumwurzeln (Muscheln-harte Schicht-härter um die Wurzeln- Rest wird durch Regen weggewaschen- Voila Pinnacles à mehr Erklärungen findet man mit Google ;) ).


Wir fuhren den kleinen Rundweg entlang, parkte auf den Parkplätzen und wanderten in die Landschaft. Schon beeindruckend, aber doch mehr bewachsen, als ich dachte.


Zum Sonnenuntergang hin wurden die Farben noch mal intensiver und wir waren hier ganz und gar nicht alleine, denn der Tipp mit dem Sonnenuntergang steht in jedem Reiseführer. Allerdings gab es keinerlei Busse, sondern nur unseres gleichen.








Abends kochten wir in unserer „Küche“ noch Nudeln und sahen einige Fledermäuse.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen