Freitag, 23. März 2012

Hi Hai


Geweckt wurden wir heute von etwas penetranten 3-Pfeiftönen. Als wir noch rätselten, ob sich da ein Camper um 6Uhr Morgens einen Spaß erlaubt, sahen wir den Urheber recht bald. Ein kleiner schwarz-weißer Vogel, der im Deutschen passender Weise Flötenvogel heißt.
Nach dem Frühstücken sind wir gleich zum Schnorcheln in die Coral Bay gegangen. In dieser Bucht sollen die Korallen bis an den Strand reichen (wo sie aber leider jahrelang mit Brot erstickt wurden, was für die Fische gedacht war). Etwas weiter draußen sahen wir aber wieder einige Fische und eine ganze Gruppe Rochen, die wie ein Vogelschwarm durchs Wasser flogen. Wirklich eindrucksvoll wie leicht diese durchs Wasser gleiten. Die großen Mantarochen haben allerdings noch keine Saison.
Coral Bay ist auch reiner Urlaubsort und so gibt es außer ein paar Touroperator, einem kleinen Supermarkt und dem Visitor Center nicht viel zu entdecken.
Unsere Reise ging weiter nach Exmouth, wo ich gleich das Visitor Center erstürmte, weil hier jährlich ganz besondere Tiere gesichtet werden. Allerdings war die Dame ungewöhnlich verhalten und so zogen wir weiter durch das Städtchen um „unsere“ Tour zu buchen. Bei einem Anbieter hatte die Saison schon gestartet und so musste ich etwas mit Tino diskutieren, weil diese Tour wirklich teuer sein würde. Schlussendlich siegte meine Visakarte ;)
Aber meine Traumverwirklichungen musste einfach sein, sonst hätte ich mich total geärgert und da wir bis jetzt außer der Delfintour keinerlei Touren gemacht hatten…
Weiter ging es zum Leuchtturm und dem dortigen Caravan Park, in den wir eincheckten.
Wir luden nur schnell unsere Stühle und den tisch aus und fuhren weiter in den Cape Range Nationalpark. 





Dieser ist vor allem für seine Buchten bekannt, die tolle Schnorchelreviere sind. Nach einem informativen Besuch im Visitor Center fingen wir gleich mit der beliebtesten Bucht der Turquoise Bay an. Hier läuft man den Strand in südlicher Richtung ab um dann ins Wasser zu steigen und durch die Strömung fast ohne schwimmen zu einer Strandzunge zu kommen und auf der „Durchfahrt“ an zahlreichen Korallen und Fischen vorbeizukommen.
Das hat auch wirklich Spaß gemacht, bis wir kurz vor dem Ausstieg waren und ich auf einmal einen sehr großen Hai sah. Ich wusste noch von der Ostküste, dass Riffhaie weiße Spitzen haben, diese erkannte ich bei dem Hai nicht. Wirklich schwierig da nicht in Panik zu geraten, vor allem wenn der auch noch groß ist.
Ich rief Tino Hai zu und wir schwammen zum Strand zurück. In einer Broschüre hatten wir kurz vorher noch gelesen, dass die Haie des Parks meist satt sind, klar schwimmen ja auch viele Fische rum, aber testen wollten wir das auch nicht. Auf einer Infotafel entdeckte ich dann, dass es auch Riffhaie mit schwarzen Spitzen gibt, keine Ahnung, ob das so einer war.
Noch mal rein wollten wir jedoch nicht.
Also weiter zum Vogelbeobachtungspunkt in einem Mangrovenwäldchen, wo wir dann weniger Vögel dafür zahlreiche Kängurus entdeckten.





Der Sonnenuntergang wurde passender Weise am Leuchtturm genossen.






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