Geweckt wurden wir heute von etwas penetranten 3-Pfeiftönen.
Als wir noch rätselten, ob sich da ein Camper um 6Uhr Morgens einen Spaß
erlaubt, sahen wir den Urheber recht bald. Ein kleiner schwarz-weißer Vogel,
der im Deutschen passender Weise Flötenvogel heißt.
Nach dem Frühstücken sind wir gleich zum Schnorcheln in die
Coral Bay gegangen. In dieser Bucht sollen die Korallen bis an den Strand
reichen (wo sie aber leider jahrelang mit Brot erstickt wurden, was für die
Fische gedacht war). Etwas weiter draußen sahen wir aber wieder einige Fische
und eine ganze Gruppe Rochen, die wie ein Vogelschwarm durchs Wasser flogen.
Wirklich eindrucksvoll wie leicht diese durchs Wasser gleiten. Die großen
Mantarochen haben allerdings noch keine Saison.
Coral Bay ist auch reiner Urlaubsort und so gibt es außer
ein paar Touroperator, einem kleinen Supermarkt und dem Visitor Center nicht
viel zu entdecken.
Unsere Reise ging weiter nach Exmouth, wo ich gleich das
Visitor Center erstürmte, weil hier jährlich ganz besondere Tiere gesichtet
werden. Allerdings war die Dame ungewöhnlich verhalten und so zogen wir weiter
durch das Städtchen um „unsere“ Tour zu buchen. Bei einem Anbieter hatte die
Saison schon gestartet und so musste ich etwas mit Tino diskutieren, weil diese
Tour wirklich teuer sein würde. Schlussendlich siegte meine Visakarte ;)
Aber meine Traumverwirklichungen musste einfach sein, sonst
hätte ich mich total geärgert und da wir bis jetzt außer der Delfintour
keinerlei Touren gemacht hatten…
Weiter ging es zum Leuchtturm und dem dortigen Caravan Park,
in den wir eincheckten.
Wir luden nur schnell unsere Stühle und den tisch aus und
fuhren weiter in den Cape Range Nationalpark.
Dieser ist vor allem für seine
Buchten bekannt, die tolle Schnorchelreviere sind. Nach einem informativen
Besuch im Visitor Center fingen wir gleich mit der beliebtesten Bucht der
Turquoise Bay an. Hier läuft man den Strand in südlicher Richtung ab um dann
ins Wasser zu steigen und durch die Strömung fast ohne schwimmen zu einer
Strandzunge zu kommen und auf der „Durchfahrt“ an zahlreichen Korallen und
Fischen vorbeizukommen.
Das hat auch wirklich Spaß gemacht, bis wir kurz vor dem
Ausstieg waren und ich auf einmal einen sehr großen Hai sah. Ich wusste noch
von der Ostküste, dass Riffhaie weiße Spitzen haben, diese erkannte ich bei dem
Hai nicht. Wirklich schwierig da nicht in Panik zu geraten, vor allem wenn der
auch noch groß ist.
Ich rief Tino Hai zu und wir schwammen zum Strand zurück. In
einer Broschüre hatten wir kurz vorher noch gelesen, dass die Haie des Parks
meist satt sind, klar schwimmen ja auch viele Fische rum, aber testen wollten
wir das auch nicht. Auf einer Infotafel entdeckte ich dann, dass es auch
Riffhaie mit schwarzen Spitzen gibt, keine Ahnung, ob das so einer war.
Noch mal rein wollten wir jedoch nicht.
Also weiter zum Vogelbeobachtungspunkt in einem
Mangrovenwäldchen, wo wir dann weniger Vögel dafür zahlreiche Kängurus
entdeckten.
Der Sonnenuntergang wurde passender Weise am Leuchtturm
genossen.
















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