Die nächste Attraktion erwartete uns schon am Morgen. Das
tägliche Pelikanfüttern in Kalbarri um 8.45Uhr gleich gegenüber unseres
Campingplatzes. Wir konnten schon sehen, wie sich die Massen sammelten.
Allerdings blieb das dank Nebensaison noch in kleinem Rahmen.
Ganze zwei
Brillenpelikane hatten sich eingefunden und ein älterer Herr, der die
Geheimnisse des Entertainments noch nicht ganz verinnerlicht hatte, erklärte
einiges zu den Tieren und schmiss dann ab und zu einen Fisch in Richtung Pelikan.
Diese waren einige Male zu langsam und dann freuten sich die Möwen.
Wir gingen dann lieber Frühstücken und fuhren anschließend
weiter. Es gab noch zwei Aussichtspunkte im Nationalpark, die wir uns für heute
aufgespart hatten, weil wir eh hier weiter fahren mussten. Der erste bot einen
ganz netten Blick über den Park.
Der zweite führte runter zum Fluss (oder an
dieser Stelle eher Bach), wo schon zwei Aussies badeten. Wir hatten keine
Badesachen mitgenommen, aber das kalte Nass war verführerisch. Also ab in
Unterwäsche reingelegt und genossen.
Irgendwann waren wir auch ganz alleine und genossen die
Natur. Nachdem wir uns genug abgekühlt hatten, ging es wieder Richtung Auto, wo
uns die Massen (immerhin 7 Menschen und das ist schon recht viel) entgegen kamen.
Also alles richtig getimet!
Anschließend fuhren wir recht zügig weiter ins World
Heritage Gebiet Shark Bay. Erst gab es einen kurzen Zwischenstopp am Shell
Beach. Ein ellenlanger Strand der nur aus winizigen Muscheln besteht. Die sich
durch Regen im hinteren Bereich erstaunlich verhärten. Kein Wunder, dass einige
Häuser in der Gegend aus diesem Material gebaut wurden.
Da es etwas windig war und wir auch weiter wollten, reichte
es nur für einen kurzen Spaziergang auf dem Strand, während andere Touristen
auch gleich die Wasserqualität ausprobierten…
In der Eagle Bluff entdeckten wir dann auch die ersten Haie
der Shark Bay im Wasser, außerdem noch ein paar Rochen, die ihre Bahnen
schwommen.
Dann wurde noch auf dem einzigen Geldautomaten der Halbinsel
in einem Hotel Geld abgehoben und weiter gings nach Monkey Mia, wo wir im
Ressort campen wollten.
Der Campingplatz war vom Stellplatz der bislang
schlechteste. Alle die eine unpowered Site buchten wurden an die Zeltwiese
gestellt und zwar dicht nebeneinander, weil der Andrang trotzdem groß war.
Dafür pickten unsere ersten Emus im Sand.
Wir wollten nur eine Nacht bleiben, um am Morgen die
Attraktion des Ortes (Ort ist eigentlich übertrieben, es gibt nur das Ressort)
mitzuerleben.
Wir spazierten zum Sonnenaufgang noch am Strand entlang und
gingen noch mal ins Wasser. Unter dem kleinen Bootsanleger suchte eine
Meeresschildkröte nach essbaren und die Delfine schauten auch noch mal vorbei.



























Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen