Freitag, 23. März 2012

Honeycomb und Bananen


Wieder frühes Aufstehen, wegen Fliegen und um auf dem Sunriselookout eben diesen auch zu sehen. Also erkletterten wir die kleine Anhöhe und standen Pünktlich 6.30Uhr auf dem Felsen um in den Wolken verhangenen Himmel zu schauen. 


Aber es klärte sich allmählich und wir wollten noch eine kleine Wanderung in die Honeycomb-Gorge machen, wo wir erstmal ein frühstückendes rotes Riesenkänguru störten. Die Gorge war wirklich schön und durch die aufgehende Sonne kam das rötliche Orange wunderschön durch.






Auf dem Weg zur nächst größeren Stadt sahen wir zahlreiche Kakadus, Greifvögel und Rinder.




In Carnavon fuhren wir erstmal zur riesigen Satellitenschüssel, die bei der Mondlandung wichtig war und mittlerweile als Aussichtsplattform dient. Nur an diesem Tag nicht, bzw. im Moment nicht, da gerade dran gebaut wird.


Dafür konnten wir dann zahlreiche Plantagen sehen, denn 60% aller australischer Bananen kommen aus Carnavon (die anderen aus Queensland, wobei die Carnavonbananen süßer sein sollen).

Wir fuhren erstmal durch das Städtchen und machten Besorgungen (dabei stellte sich shcon heraus, dass wir langsam mehr in die deutsche Reiseroute vordringen, Tino konnte im Laden gleich einen Backpacker aufklären, dass seine Kumpel schon draußen seien, nachdem dieser laut durch den Laden rief).
Auf dem Weg aus der Stadt raus fuhren wir an vielen Plantagen vorbei, die in der Saison auch gerne ihre Produkte in Straßenverkäufen verkaufen. Wir fanden gerade mal einen Shop, der einige Kürbisse und Bananen verkaufte. Also nahmen wir gleich frisch gepflückte Bananen mit und aßen fast alle innerhalb der nächsten Stunden auf.



Weiter ging es zu den Blowholes, die etwas außerhalb liegen. Eigentlich werden die Wellen hier in einige Höhlen gedrückt und bringen so bis zu 20m hohe Fontänen, aber bei uns war wohl gerade zu niedriger Wasserstand.

 Dafür konnten wir das bis jetzt eindruckstvollste Buschklo testen. Toller Ausblick im Schatten des Leuchtturms.


In einer nahegelegenen Bucht haben wir dann noch eine Schorcheltour unternommen und das hat sich das erste mal richtig gelohnt. Zahlreiche Fische und Korallen. Wirklich sehr schön.


Da der Tag noch ein paar Stunden Helligkeit hatte, beschlossen wir gleich weiter nach Coral Bay zu fahren. Wir erreichten das Örtchen kurz vor Sonnenuntergang bezogen einen Caravan Park und gingen dann mit gefühlten 100 anderen Deutschen  in die Bucht zum Sonnenuntergang.





Auch die Campkitchen glich einem Hostel an der Ostküste. Zig Deutsche, die lustige Trinkspiele machten. Wir freuten uns, dass wir eine eigene Kochmöglichkeit hatten und genossen am Camper unsere Nudeln mit Käsesauce.

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