Unser kleines Hostel stellte sich jedenfalls als kleiner Geheimtipp heraus. Das Haus ist im Föderations-Stil gebaut und restauriert und hat mich unter 10 Zimmern wirklich Familiencharakter. Gerade in so einer Millionenstadt wie Perth, also eine kleine Besonderheit.
Als wir um kurz nach neun eintrafen, war unser Zimmer leider noch nicht fertig und sollte es auch erst gegen 12 werden. Das brachte meinen Zeitplan ja total durcheinander, aber wir sprangen erstmal unter die sehr erfrischende Dusche und warteten nach einer kleinen persönlichen Führung dann im kleinen Hof.
Und deutlich vor 12 war das Zimmer dann fertig und wir konnten losziehen die Stadt zu erkunden.
Erstmal in Richtung CBD.
Ja es war mittlerweile warm geworden und die 30 LSF Sonnencreme dringend nötig, obwohl wir uns bestmöglichst im Schatten fortbewegten. Perth besticht durch die älteren Backsteingebäude, die die neueren Gebäude immer wieder etwas auflichten, weil sie natürlich von der Höhe nicht ganz daran kommen. Es herrscht also gute Mischung aus Alt und Neu, wobei man diese aber nicht so oft in Frage stellt, wie in China, wo das Alte definitiv auch konstruiert ist.
Unsere erste Kängeruhgsichtung hatten wir dann auch schon.
Und eine interessantes Kunstwerk im Park vor dem Gerichtsgebäude.
Für mcih gab es zur Australieneinstimmung ein Crunchie-Riegel mit Honeycomb, so was bekommt man in Deutschland in der Regel nicht und es war beim letzten Aufenthalt mein absoluter Lieblingsriegel.
Einkaufen kann man hier übrigens wie in Asien auch (wie mir Tino erzählte), über die Bushaltestelle. Einfach die Barcodes mit dem Handy einscannen und dann bekommt man die gewünschten Produkte nach Hause gebracht.
Dann gings weiter zum Fährhafen, wo uns ein Boot bis nach Fremantel brachte (Tipp vom Busfahrer und von Tini).
Dort wollten wir zum Markt, der Dank Feiertag auf hatte. Das Städtchen war deutlich lebendiger als der CBD, aber die Müdigkeit hatte uns auf dem Boot schon eingeholt und so konnten wir das alles nicht so ganz aufnehmen. Einmal über den Markt geschlendert und dann mit einem coolen Booster (eine meiner Lieblingsentdeckungen vom letzten Mal ein Smoothie mit Eis und allem) in den Schatten vor sehr großen Nadelbäumen unter denen Kinder auf einem Spielplatz spielten.
Und um dann wirklich alles touristische mitzunehmen, obwohl wir deutlich mehr Aussies sahen, die dort aßen, ging es zum ersten Fish und Chips Laden Westaustraliens Cicerellos der 1904 aufmachte.
Die Portion war größer als gedacht, schmeckte mit Essig und Saucen aber sehr gut. Tino beklagte aber die große Punktemenge ;)
Mit der Bahn ging es dann zurück nach Perth, wo wir dann nur schnell nach Hause wollten. 30h Hinreise zollen dann eben ihren Tribut. Und so schlief Tino quasi schon beim Anblick des Bettes ein und ich dann auch schnell, nachdem ich ein paar Fotos sortiert hatte.
Und hier noch ein schönes Motto auch für unsere Reise, denke ich.































Coole Bilder! Ich hatte die Punktefrage schon beim Anblick des Riegels im Kopf, aber ihr macht das sicher schon. Aktivpunkte sammelt ihr ja auch mehr als genug, denke ich. ;o)
AntwortenLöschenGanz liebe Grüße aus dem sonnigen aber kalten Berlin.
P.S. Stecker ist gezogen!
Melli & Benni